Vorlesungen, Tacco Night, Brissie und Clubbing

Hallo zusammen!
Nach ein paar Tagen ohne News gibts heute wieder nen Batzen, hoffentlich auch mit vielen Bildern vom Brisbane Trip – hoffentlich, da wir hier in der WG anscheinend unseren Traffic gesprengt haben (und NEIN, ich wars nicht, mein Rapidshare Account is scho vor Australien abgelaufen).

Vorlesungen

Die Woche verlief ziemlich gemütlich, auch wenn mich das Aufstehen am Mittwoch um 7 Uhr für die 9 Uhr Vorlesung echt geschlaucht hat (Heiße Weiße als Gegenmaßnahme!). Dafür wurde ich mit einem australischen Dozenten belohnt, der nicht nur ein totaler Macintosh Fanatiker und Windows-Hasser ist (awesome!), sondern mich auch an Klaus Hirn (einen Bekannten as Pirk!) erinnert – saugut 😀

Ansonsten habe ich jetzt außer User Interface Design Labs jedes Fach schon gehabt, Fazit hier: User Interface Design gibts keine Vorlesung, nur ComputerLab, d.h. von den 2 Stunden sind 20-30min Theorie und danach wirds gleich umgesetzt. Finde ich praktisch, war ja in Deggendorf auch nicht anders, außerdem vergisst man die Theorie nicht bis man dann mal 2 Tage später Labs hat.

Web Programming war die erste ComputerLab Stunde noch auf Anfängerlevel, aber wie unser Tutor Trent betonte auch wirklich nur zum Einstieg – ich hab ja diese Vorlesung schon mitgemacht, Unterschied diesmal: in Englisch und intensiver (Stoff aus 2 deutschen Vorlesungen bzw. sogar 3).

Das einzige was erwartungsgemäß langweilig war ist die Digital Visualisation Labs Vorlesung; die Theorie über Pixel, Vektoren, etc. hatten wir ja schon in Semester 1&2, die Übungen und Einführung in Photoshop auch deshalb erste Hälfte geschenkt. Ich hab das Fach wegen der zweiten Hälfte – Videobearbeitung mit After Effects.

Da wir das Programm einfach überhaupt nicht behandelt haben wirds hier echt interessant, und mit Videobearbeitung auch mal ein willkommener Gegensatz zu meinen Informatik-lastigen Fächern in diesem und im letzten Semester.

Tacco Night

Am Freitag dann – mein freier Tag – war das Wetter wieder etwas suboptimal, aber es stand was an: Tacco Night bei Jessica & Melissa im Student Village mit den restlichen Mädels, Alex, Henning und mir.

“The German guys” waren für die Nachspeise zuständig – nach meinem Vorschlag haben wir dann Obstsalat mit Vanilleeis mitgebracht. Als Hauptspeise gabs dann also Taccos & Wraps, wie ich es aus Amerika damals bei den Colburns in Springfield/MA schon kannte – und natürlich voll drauf abfahre =)

Nach moderaten 2 Bier haben wir uns dann auch zwecks Regen entschieden den 23.40 Uhr Bus zu nehmen, nachdem wir ja eh schon seit 18 Uhr da waren und ich noch dazu am Tag darauf nach Brisbane wollte. An der Bushaltestelle haben wir dann noch Rachel, Til und Louie (oder so ähnlich) aus Mauritius und Sophi aus Costa Rica kennengelernt – und wie sich noch rausstellen sollte nicht das letzte mal gesehen! Die 4 wohnen zusammen in einer WG ebenfalls in Parkwood.

Brissie

Frisch, fromm & fröhlich (fast) hieß es also dann am Samstag morgen aufstehen! Da ich ja mitten in der Nacht in Brisbane am Flughafen angekommen bin habe ich dementsprechend wenig bis gar nichts von der Stadt gesehen, weshalb ich mich schon richtig auf die Stadt freute.

Mit Sarah dann also los zum Bus, in dem wir dann zu Johan, der französischen Sara, Johan, Katharina, Annika und Nicolas hinzugestoßen sind. Annika ist ebenfalls Deutsche, Nicolas Franzose – den ich vorher noch gar nicht kannte, aber sehr gut mit ihm verstand, wodurch die Zugfahrt (50min, 80km) für umgerechnet 1,50€ (da kann sich die DB mal was von abschneiden) sehr schnell vorbei war.

Ausgestiegen sind wir dann bei der South Bank Haltestelle, welche sehr nah am 2. der insgesamt 5 Campi der Griffith University liegt. Auf dem Weg in den Innenstadtkern (wie ich es jetzt bezeichnen würde) sind wir durch ne schöne Parkanlage und vorbei am City Beach (damit die Stoderer a wou schwimma kinna :D) entlang am Brisbane River.

Im eher innenstädtischen Bereich angekommen haben wir erst mal ne Pause bei nem Yogurtladen gemacht – frische Zutaten, Früchte am Stück nach Wahl – 5,50$, also genausoteuer wie eine Kugel Eis, nur 5 mal mehr und viel gesünder! Und nebenbei auch noch saugut (Himbeer-Yogurt mit Kokosrapsel, mmmmmh).

Was mich an der Stadt ziemlich fasziniert ist der Gegensatz aus alten englisch-viktorianischen Gebäuden und daneben ultramoderne Wolkenkratzer – wie hier z.B. die Kirche und das Gebäude dahinter. Kirchen gibts hier ziemlich viele, und immer einfach mittendrin, der total interessante Kontrast. Natürlich haben wir dann ganz im Touri-Style (ich kanns mit meiner riesen Kamera ja sowieso nicht verhindern) noch Fotos mit den Bronze-Kängurus gemacht…

Nach einem kurzen Besuch eines Infopoints – die uns netterweise mit Karte, Busplan und sinnvollen Tipps wie z.B. dem Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel (wozu hier neben Bus und Bahn auch die Fähren am Brisbane River gehören) – haben wir dann den Hügel erklommen (bunte Treppe!), auf dem die “Old Windmill” steht; die Windmühle ist Brisbane’s ältestes erhaltenes Gebäude, errichtet 1828.

Da oben haben wir dann erstmal noch besprochen was wir machen wollen (mir war alles egal, hauptsache Fähre fahren!). Nach der Feststellung dass wir erstmal Mittagessen und danach Fähre fahren wollten haben die Jungs erstmal die Karte gecheckt (ich hab mich mit meinem hervorragenden Orientierungssinn und außergewöhnlichen Kartenkenntnissen mal aufs Foto machen beschränkt), die Mädels haben natürlich tatkräftig “Unterstützung” geleistet…

Da wir ein riesen Haufen waren und sowieso jeder was anderes essen wollte fiel unsere Wahl auf eine der unzähligen Einkaufsmalls die alle mit einem oder mehreren “Food Courts” aufwarten, kurz gesagt riesige Fresstempel mit Tischen und Stühlen in der Mitte – das Paradies!

Zum Beweis dass die Australier teilweise sehr britisch ticken hab ich zum Beweis mal ein Foto von der Rolltreppe der Mall angehängt (Linksverkehr, sogar auf den Rolltreppen!) und vom “Brisbane Eye” (so wie ich es nenne), da das Riesenrad mit seiner Erscheinung nahe dem Brisbane River sehr dem “London Eye” an der Themse ähneld.

Mehr oder weniger satt haben wir uns dann mit dem Bus (was mit den steilen Hügeln bzw. Berge eher einer Achterbahnfahrt glich da die hier ja alle so Kamikaze fahren) zum Aussichtspunkt über der Stadt begeben – wegen des Regens und des Nebels war die Sicht aber leider nicht so beeindruckend wie sie wie wir vermuten hätte sein können. Trotzdem, hier ein zusammengeschustertes Panoramafoto:

Mit dem Bus zurück sind wir dann zum Fluss und haben die nächstbeste Fähre bestiegen – auf der wir dann auch Jack Black (Tenacious D, School of Rock) getroffen haben! Siehe Foto:

Während der Fahrt (wir sind den Fluss rauf und runter gegurkt) bin ich unter anderem einem italienischen Backpacker begegnet, der seit Monaten keinen seiner Landsleute getroffen hat – der hat sich tierisch gefreut sich wenigstens ein paar Sätze mit mir und meinem 2-Semester-Italienisch unterhalten zu können! War scho geil 😀

Nach der Fährenfahrt wollten wir noch unbedingt nach Chinatown, was wir nach einem kleineren Fußmarsch auch endlich erreicht bzw. gefunden haben. Dort angelangt haben wir dann natürlich – Essenszeit – Chinesisch gespachtelt, und ich habs doch glatt geschafft mein erstes Reisgericht komplett mit Stäbchen zu essen – BAM! 😀

Danach gings auch schnurstracks zur nächsten Haltestelle von Queensland Railway, die keine 500m entfernt war – glücklicher Zufall. Man merkt allerdings dass hier die Bahnhöfe schöner sind – Touristenbahnhof eben, man will ja nen guten Eindruck hinterlassen. Und es laufen hier auch echt abgespacete Gestalten rum!

Clubbing

Wieder zu Hause angelangt fand ich dann Henning und Adam in Adam’s Zimmer vor – Bier trinkend zusammen mit Til und Sophi, die ich ja am Tag davor abends an der Bushaltestelle getroffen hatte – welch Zufall 😀 Nach ner Einladung auf ein Bierchen und minimaler Überredungskunst (ich wollte ja eigentlich ins Bett) bin ich dann doch mit nach Surfers Paradise gefahren – Ziel war dann letztendlich der Club “Shooters”, wie ganz Surfers Paradise war auch dieser Club gerappelt voll, schweineteuer – aber dafür gut Party!

Es war jedenfalls sehr spät und guter Ausklang für einen langen Samstag =)

Sonntag

Heute waren nur noch die Folgen von gestern (in Form von Langschlafen bis 13 Uhr) zu verarbeiten und ein 3 1/2 stündiger Küchenmarathon stand an. Da irgendjemand vergessen hat das Gefrierfach (wir haben 4 Kühlschränke – und mein Fleischvorrat ist natürlich genau in diesem) ganz zuzumachen – bis auf das Rindersteak musste ich also alles an Fleisch verarbeiten. Daher Hab ich 4 Liter Chilli (das wiederum eingefroren!) und Schnitzel gemacht – wieso auch nicht. Der Rest ist jetzt für den Blog (Schreiben, Bilderauswahl, -bearbeitung und Hochladen) draufgegangen, also bitte gespannt lesen und kommentieren!

Ansonsten warte ich gespannt auf die SMS von Dippi aus Weiden, wo gerade der Infotag fürs Plößberger Zeltlager stattfindet, und in der steht welche Family Laura (die ich an dieser Stelle natürlich grüße) und ich dann im August haben werden, zusammen mit dem Rest vom Team natürlich (ich vermiss den EJ-Haufen jetzt schon! Erst recht wenn ich weiß dass ihr alle zusammenhockt…)

Das wars von der Gold Coast, bei heute endlich wieder sonnigen 29°C =)
See ya mates!

Die erste Vorlesung

Tja, schon war er da der erste März! Was ihr hier allerdings seht ist bereits die zweite Vorlesung, entstanden ist das Bild um 15:19 Uhr Orstzeit, was darauf schließen lässt dass mir nach 1h 19min Vorlesung nichts besseres einfällt als meinen Prof zu fotografieren.

Der ist übrigens wie bereits die Professorin davor asiatischer Herkunft – was bei Prof. Nyugen vorteilhaft war, da sie langsam und überlegt sprach. Prof. Liew allerdings quatscht ohne Punkt und Komma, und das gut schnell mit (fiesem) asiatisch angehauchtem Akzent, also sehr “zackig”. Bin mal gespannt auf den Rest.

Glückwunsch an dieser Stelle an Felix – den Gewinner der Wachs-Öko-Bananenquiz-Rätsels (Jan war zwar schneller, ist aber auch hier und zudem hat ers mir unabhängig von Jan’s Kommentar im ICQ geschrieben) – die Postkarte gibts sobald ich hier mal gscheide Postkarten finde, Briefmarken hab ich schon 😀

Zurück zur Vorlesung, bzw. zur Uni. Ich war heute bei Emma um mich in einem neuen Kurs enrolen zu lassen – ich hab aber jetzt keiner 5 Kurse, nein, 2 habe ich gleich danach aus meinem Stundenplan geschmissen. Typografie hat verloren, da es a) am Mittwoch um 8 Uhr früh und b) mit Prüfung belegt war, und Netzwerktechnik ist nach Durchlesen der Kursinhaltsbeschreibung haargenau das gleiche was ich letztes Semester in Deggendorf gemacht hab – und daher aus meiner Sicht sinnfrei mich damit abzuquälen.

Neuzugang neben meinen 2 verbleibenden Fächern Web Programming und User Interface Design ist jetzt also Digital Visualisation. Dieses Fach hab ich zumindest in der theoretischen Vorlesung zusammen mit Alex, in Web Programming heute hab ich mich neben einen asiatisch stämmigen Deutschen gesetzt (der Fab versteht natürlich statt “Schörmany” gleich mal “Schina” – klasse -.-) und in User Interface hab ich mich jetzt gleich mit meinem dortigen Sitznachbarn Joseph (so sein englischer Name), einem echten Taiwanesen zu einer Gruppe zusammengetan.

Mein Stundenplan sieht daher wiefolgt aus:
Montag: User Interface Design 11.00 – 12.50 Uhr und Web Programming 14.00 – 15.50 Uhr
Dienstag: Web Programming (Lab) 11.00 – 11.50 Uhr
Mittwoch: Digital Visualisation 9.00 – 10.50 Uhr und User Interface Design (Lab) 14.00 – 15.50 Uhr
Donnerstag: Digital Visualisation (Lab) 19.00 – 20.50 Uhr
Freitag: F R E I

Beim Wetter haben wir momentan leider echt Pech, es regnet jetzt seit Tagen. Gestern wars nur bewölkt und hatte ab Vormittag dann das regnen mal aufgehört, Alex und ich sind dann nach einem kurzen Abstecher im Univillage bei den kanadisch / amerikanisch / schwedischen Mädels/WG nach Surfers, da da ja bei dem Wetter nix los war, nur Spaziergänger – und fast kein Wind. Dadurch hab ich mich echt einfach mal nur auf mein Handtuch gelegt und ganz ohne Sorge um einen Sonnenbrand bei Meeresrauschen einfach EINGEPENNT 😀

Darf auch mal sein, wenn nicht am Sonntag faulenzen wann dann? Außer einem Besuch beim ATM hab ich an dem Tag dann echt nichts mehr geschafft.

Die Kosten sind hier echt sehr viel höher für alles – wobei sich der Supermarkt inzwischen eingependelt hat. Der normalerweise 2 mal in der Woche stattfindenende Einkauf beläuft sich auf 45-48A$, was mit umgerechnet ca. 30€ bei meinen Deggendorfer 27€ ganz gut einpendelt.

Ich musste hald noch so Sachen wie Gewürze oder außerhalb des Supermarkteinkaufs auch ein Kopfkissen, ein Stromverlängerungskabel, eine kleine Nachttischlampe und Glühbirnen dazu und gottseidank nur ein Buch für die Uni kaufen. Mit dem einen Buch – das mit 59,90A$ zu Buche schlägt habe ich noch Glück – andere haben mit 4 oder 5 Fächern mindestens ein Buch pro Kurs zu kaufen, und die Bücher kosten hier im günstigsten Fall 100A$ rauf bis 189A$, nur die Mediziner Wälzer sind noch teurer.

Kleinvieh macht hald aber auch Mist, und zusammen mit meiner Miete die ich jetzt mal mit 520A$ für ein Monat (wobei 4 Wochen ja nicht ein ganzes Monat sind) vorausgezahlt hab siehts jetzt auf meinem Konto echt schon wieder Halbzeit-leer aus! Ich hoffe da tut sich noch was, sonst fällt mein Ostertrip etwas sehr viel kleiner aus als ich dachte 😀

Nun gut, mit der Sicht aus meinem Fenster verabschiede ich mich bis zum nächsten Eintrag – blubb and out!

Favian Ratmann, nice to meet you!

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Jaaa sowas 😀
Ich hab mir ja die Sim-Karte von HelloMobile geholt, die mit ihren 4 bzw. 3 cent ins deutsche Mobilfunknetz bzw. Festnetz unschlagbar günstig ist, außerdem unterscheiden sich die Anbieter (z.B. Lebara) echt kaum.
Meine Nummer steht in Facebook oder StudiVZ wer sie braucht – hier öffentlich posten lass ich mal lieber.

Bei der Aktivierung der Karte musste man jedenfalls seine persönlichen Daten durchgeben – und obwohl ich angeboten hatte meinen Namen zu buchstabieren meinte die nicht allzu geduldige Damen am anderen Ende es wäre alles in Ordnung, sie würde wissen wie mans schreibt. Kurzum, das kam raus:

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Meine neue Bude

Besser spät als nie gibts jetzt noch hier die Bilder meiner neuen Bude nachgereicht. Ich zahle 130A$/Woche Miete, was für die Größe meines Zimmers und diese Wohngegend sehr günstig ist – in Euronen aber trotzdem um einiges teurer als in Deggendorf. Dennoch, das Haus hat mehr als 8 Zimmer, voll ausgelastet mit James und Kate (Koreaner/Australier, Hausbesitzer), Shane und Jenna (Schwester von James und Freund, Koreanerin/Australierin & Australier), Adam (Pole/Australier), Sarah und Henning (Deutsche), einem bis jetzt nicht bekannten momentan rumreisenden Mitbewohner(in) und mir. Wir haben ein großes Bad, ein kleines, Waschmaschine, Trockner, Toaster, Donutmaker (was man hald so braucht), blablabla, einen gigantischen Fernseher mit jedem erdenklichen Kanal und Festplattenaufzeichnungsfunktion (BAM! :D), Esszimmer, Palmen vorm Haus, ruhige Nachbarn, und vielem mehr – hier die Fotos:

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Eine Woche – Chillen oder Freizeitstress? :D

Ich bin vor einer halben Stunde aufgestanden, es ist 12:30 Uhr Samstag mittags, 28°C und ich habe gottseidank keinen Kater von gestern – auch wenn ich einen haben müsste/könnte 😀

Ich war die Woche ziemlich viel unterwegs und abends meistens so fertig (wenn man ja dann online geht wird man gleich wieder bombardiert und schreibt und skypt sich halb tot), und da ich dann immer nur ins Bett wollte gabs jetzt die Woche leider weniger. Daher – jetzt die Zusammenfassung in einem Artikel 😀

Dienstag, 23. Februar – Surfers Paradise Part 2

Besuch aus Brissie! Jawohl, die South Bank’ler wollten mal Surfers einen Besuch abstatten und da ich ja so nah dran wohne bin ich natürlich hinzugestoßen – vorher noch schnell bei Australia Fair kurzer Aufenthalt um mir ein Billabong Cap und ne Live Sonnenbrille im Surfer-/bzw. in deutsch wohl eher Bordershop zu besorgen (Schleuderpreise!) und noch schnell einmal Large Fried Noodles beim Asia Fritzen im FoodCourt reinzufahren.
Ab in den nächsten Bus – und schon weiß man wo man hinfährt:

In Surfers angekommen hab ich Jan, Kristina, Lisa und Patrick dann auch (für meine Verhältnisse) schnell gefunden. Es folgte ein lustiger Strandtag, mit 3 Spiegelreflexkameras und 5 fotowütigen Medientechnikstudenten gefolgt von einer Fress-Action der Männer im Hungry Jacks (was übrigens der australische Name für Burger King ist, so erklärte Jan, denn ein Burger Restaurant hatte vor Burger King den Namen gehabt und somit das Namensrecht für ganz Australien – daher: Hungry Jacks!)
und ein bisschen rumbummeln in Surfers – und schon war der tolle Tag auch schon wieder vorbei…

Jan!

What the hack....
Big Budda aka Asian Tourist

Deggendorf bam!

Mittwoch, 24. Februar – Main Beach Hafen, Surfers bei steiler Brise und Kino!

Da das Wetter mal echt schlecht war (nachts/vormittags hats echt übelst geregnet) aber dann eben trotzdem mit Temperaturen jenseits der 24°C haben Johan, Alex und ich beschlossen mal den Main Beach Hafen (liegt zwischen South Port – das is da wo Australia Fair und mein Hostel ist/war – und Surfers Paradise) zu erkunden.

Mainbeach Hafen mit Blick auf die Surfers Paradise Skyline

Alex & Johan am Pier

Was jetzt? Auf oder zu?

Beim letzten Bild – der Aufsteller sagt OPEN, die Tür CLOSED – und das am Ende dieses langen Piers, sehr gemein! – zeigt mal wieder die lockere australische Einstellung; Wetter schlecht, machen wir einfach zu. So wars dann auch echt schwer n Restaurant zu finden des offen hatte. Und die die offen hatten waren natürlich hafennah und dementsprechend sauteuer und obendrein noch mit Fischgerichten übersäht, klasse. Nah beim Hafen war dann eine Mall, von der wir zuerst dachten es sei ein Yachtclub oder ein Hotel, da das wirklich sehr sehr schick aussah. Aber neben unbezahlbahren Boutiquen gabs dann aber auch nen MacDonalds, sprich für den kleinen Studentengeldbeutel den wir alle haben perfekt 😀

Da der Hafen relativ unspektakulär war sind wir dann direkt zum Strand und sind dann bis Surfers Paradise am Strand entlanggewandert. Der Wind war echt übel, und der Sand überall, ich hab meine Digicam danach echt schnell wieder weggepackt. Die hat leider eh irgendwie Staub/Fussel drin, ich hoffe das ist der Filter auf dem Objektiv, da es beim 50er keine Probleme gibt. Entweder ich kauf hier neue Filter und es hat sich, oder ich muss die Kamera reinigen lassen – was natürlich wieder teuer kommt =(

Zurück zum Strandspaziergang! Wir hatten uns vorher an der Uni getroffen und da gabs noch wegen der O-Week umsonst Eistee und Kekse – die haben wir dann am Strand verputzt und dabei den Surfern und Kitern zugeschaut, die wegen dem Wind und den daraus resultierenden Wellen sichtlich ihren Spaß hatten. Wir auch – war chillig zuzuschaun und die Brise war auch echt mal angenehm. Und der Strand war nicht so überfüllt wie an sonnigen Tagen – hatte also auch was.

Kekse!

Hang Loose

Möwe - brrrr brrrrr

Kiten Alter, K I T E N ! ! !

andere Spaziergänger

In Surfers Paradise angelangt, bzw. auf halber Strecke wegen gefühlten 80km/h Gegenwind bei der Lifeguards Station den Strand verlassen sind wir wieder mit dem Bus nach Southport/Australia Fair gefahren. Alex hat sich hier von uns verabschiedet, Johan und ich haben uns dann allerdings noch spontan für Kino entschlossen – “Shutter Island”, ein Film mit DiCaprio (was ich nicht wusste, gottseidank, sonst wär ich nicht rein) – war echt saugut, man hat überhaupt Nichts geschnallt, spannend ohne Ende und echt mal wieder ein guter Film – Scorsese eben – obwohl die DiCaprio’s Originalstimme am Anfang etwas irritierend war für mich – für Johan normal, in Schweden werden ja alle Filme und TV Serien in Originalsprache Englisch ausgestrahlt und in den Kinos gezeigt – wodurch das Ganze natürlich sehr amüsant wurde mich dabei zu beobachten dass das doch nicht die richtige Stimme sein könne 😀 Ab jetzt nur noch Originalsprache! (An dieser Stelle möchte ich mal Josi grüßen, der mir bei dem Thema spontan einfällt!)

Als ich wieder heimkam meinten Shane und Janna dass das echt n schlechtes Kino ist in Australia Fair – ich fands okay, es war zwar analog, aber gute Qualität, Sound war Dolby und die Leinwand echt groß – und mit 370 Sitzplätzen in JEDEM Kino allesamt größer als das Neue Welt mit seinem großen Saal in Weiden… Außerdem hab ich ja auch kein Auto um mal schnell 15min ins Kino zu fahren (was ja dann fast 30min mit dem Bus sind). Egal 😀

Big Screen

Donnerstag, 25. Februar – Einkaufen, Chillen, Movie Night

Okay, der Donnerstag war zugegebenermaßen sehr unproduktiv – darf aber auch mal sein! Da es immer wieder geregnet hat konnte man auch nicht wirklich viel machen. James, mein Vermieter fährt jeden Donnerstag Einkaufen – jeder der mitkommen will darf mit, da er meint wenn er sowieso fährt ist’s ja egal und Schleppen muss dann auch keiner. Da aber abends am Campus zwischen 6-9pm eine Movie Night angeboten wurde – genau die Zeit in der James fährt natürlich – sind Henning und ich vormittags mit dem Bus zu Australia Fair und haben da bei Coles mal gut eingekauft (endlich auch Waschmittel, die erste Ladung hab ich dann auch gleich gewaschen – bam! Hier muss man auf Front- oder Toploader beim Waschmittelkauf achten, was auch immer der Unterschied ist. Die Frontloader – wie auch in Europa üblich – sind effizienter und waschen zu gewohnter Qualität, nur der Trockner ist überflüssig – selbst bei Regenwetter trocknet hier die Wäsche inklusive fette Sweatshirtjacke innerhalb von 1 1/2 Tagen). Ach ja, wer mir sagen kann was es mit den roten wachsartigen Spitzen bei den Bananen auf sich hat kriegt die erste Postkarte!!!

Rote Bananen?!

Danach ist echt das halbe Haus den ganzen Tag nur rumgehängt, hat immer wieder was gemampft und ist vorm Fernseher versumpft. Sarah hat leider das Wetter voll abbekommen – als wir von Coles zurückkamen haben wir gerade noch das Haus erreicht bevor es richtig geschüttet hat (Monsun! Ungelogen! Endskrass….) – Sarah war leider aber auf dem Weg ZUM Bus, der natürlich nicht pünktlich kam.

AAAH kleiner Einschub! Ich dachte bei Helensvale (Endhaltestelle unserer Buslinie) ist ne Baustelle oder sowas – aber ich wurde aufgeklärt von Henning dass die selbst wenn sie schon Verspätung haben noch in aller Ruhe was zu essen holen, nochmal bis zu 20 Minuten Pause machen und die Abfahrtszeiten sehr locker nehmen – auf den Busplänen steht sogar dass Translink (die Verkehrsbetriebe hier) im Gegensatz zur Bahn erst gar nicht versucht die Zeiten genau einzuhalten – das ist nur ungefähr zu Orientierung. Blöd nur dass manche hald auch pünktlich sind, wodurch man wieder einfach nur rechtzeitig dastehen muss – ob der Bus jetzt nun kommt oder nicht.
Easy Mate, easy! Und manchmal gibts ja dann doch ein “Oh sorry mate, I’m a LITTLE late”….. Klasse 😀

Hunger Hunger harrr harrr^^

Henning und ich haben uns dann erstmal Burger gemacht und wie gesagt dann nur noch auf kurz nach 5 gewartet um dann den Bus zum Campus zu erwischen. Die Movienight war cool – Film war Hangover, kann man immer wieder sehen. Dort hab ich dann Johan getroffen, mit dem ich dann auch unter anderem am Tisch saß. Und ach ja – ich trink hier Bier! Und das war nicht mal das letzte! Hahn, XXXX Gold, Tooheys New – alles queerbeet durchprobiert inzwischen.

Als kleines Zuckerl gabs noch kostenlose unalkoholische Getränke und Pizza – von der ich aber nichts abbekam, zu weit vorne gesessen. Aber dafür hatte ich ja in weiser Voraussicht meine Doritos Packung dabei 😀 Nach dem Film gabs als Dankeschön sogar noch n Tshirt – “O-Week 2010” hinten und “Meet you at the Unibar” vorne drauf – da kriegste was für deine Studiengebühren! 😀 Die Unibar ist echt nicht schlecht ausgestattet, neben Großleinwand und Beamer und guter Anlage (Sound) gibts unter anderem ne Wii, dich ich mal festgehalten hab…

Wii jetzt? :P

Freitag, 26. Februar – Chillen, Beachparty, Griffith Campus Village

Der Freitag – total bilderlos, ich poste noch eins nach wenn ich auf Facebook irgendwo verlinkt worden bin – stand komplett unter dem Zeichen Beachparty. Tagsüber habe ich mal wieder gedcodet, Musik gehört, gegessen und TV gschaut. Hennings Freund aus Brissie kam zu Besuch, und zu dritt sind wir dann zur Beachparty in der Unibar aufgebrochen – zu Fuß! Es sind 2,5km bis dahin – da die Busse aber nur stündlich gehen wars die einzige Alternative.

Die Party selbst war supergenial, hier werde ich echt von Gott und der Welt (v.a. auch hübschen Mädels) wegen meiner Größe und meinem Curly Hair (sind die Locken doch mal für was nützlich :D) angesprochen.
Ich hab jetzt 5 neue Leute in Facebook die mich adden/geaddet haben und an die 8 neue Nummern in meinem Handy – hoffentlich kann ich die alle noch zuordnen, ganz nüchtern war ich ja nicht…

Rauskristallisiert hat sich dann ne kanadisch-amerikanische Mädels WG mit der ich dann auch nach der Party (die um 12 aus ist, da on Campus) in deren Domizil verweilte – zusammen noch mit Alex und Ronny (einem Australier) – ein sehr lustiger Abend noch, der dann um 3 zu Ende ging (angeblich habe ich ein sehr diabolisches Lachen, was aber immer zur allgemeinen Belustigung beitrug…). Ronny und ich haben dann auch noch schnell Nummern ausgetauscht – für ihn gings dann ein kurzes Stück zu Fuß zurück nach Southport – für mich weniger kurz (30min) zurück nach Hause.

Orientation Day

Tadaaa, schon ist Montag – jetzt wird’s ernst. Oder auch nicht – dazu später.
Im Gegensatz zu Jan, Kristina, Lisa und Patrick (welche zum South Bank gehören, aber zum Nathan Campus zum Einführungtag mussten) musste ich nicht um 9 Uhr früh, sondern um 14 Uhr nachmittags erst da eintreffen.
Daher hab ich erst mal ausgeschlafen bis halb 10, Tagesschau geguckt, Musik gehört und meinen Rucksack eingeräumt, mich dann in die Küche gesellt und netterweise von Henning Cornflakes geborgt bekommen. Cereralien mampfend haben wir uns dann die Olympic Winter Games reingezogen, bis ich dann schließlich zum Bus musste.

Am Campus selbst war dann schon deutlich mehr los als die Tage davor, ich war schon um halb 1 da und hab mir noch Recharge für mein Hand gekauft und hab dann Johan in der Bücherei getroffen, davor noch jede Menge andere deutsche und auch nicht-deutsche Study-Abroad Stundenten.

Um 2 bekamen wir dann die Einführung von Emma Shield, viele Infos über Australien, die Versicherung OSHC, Notfallnummern wenn uns Study Abroadlern was passieren sollte, wie es sich mit Kurswahl und Umstellungen verhält, 2 Infofilmchen und dann noch eine Präsentation über Abenteuer Action Reisen von einem wirklich cheerful-em Australier, welchen ich sogar mal aufgenommen hab – so hört sch das dann an! 😀

Play »Australian Guy«

Danach gabs noch kostenlos FIngerfood und ein freies Geränk in der Unibar, wo ich auch noch hin bin, aber dann doch recht bald mit Johan wieder gegangen und nach Parkwood zu Johans Haus gefahren sind. Ein Besuch bei Australia Fair sollte es noch sein, Einkaufen bei Coles (Lebensmittel Supermarkt) stand an – dort haben wir uns dann getrennt.

Ich hab dann leider meinen Bus wegen 4 Minuten verpasst, musste dann leider 1 Stunde warten – was aber dank Kühltasche der Sahne/Milch/Butter nichts tat und somit zur Erkenntnis führte, dass selbst betrunkene Australier total harmlos und nett sind (bin sogar zum Schluss umarmt worden, total nett – und nicht ironisch!), hab ein japanisches Studentenpäärchen kennengelernt das kaum Englisch spricht und Avatar in 3D angeschaut hat, aber am allerwichtigsten Kino-Popcorn dabei hatte und mich kosten ließ – anscheinend wird hier Popcorn gesalzen!

Als mein Bus dann irgendwann doch kam hab ich noch gekocht, mit Henning bei einer Folge How I Met Your Mother gegessen, mit Kristina geskypet (die 4 kommen morgen zu Surfers Paradise – treffen!) und werde nach der Aktualisierung der ganzen Blogeinträge jetzt dann endlich ins Bett gehen.

Gute Nacht zusammen!

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Surfers Paradise

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Da war er auch schon gekommen, der Sonntag! Ich hab beschlossen nicht mehr bis Montag im Hostel zu bleiben, da man da um 10 früh raus sein muss und ich ja dann noch vor dem Start der O-Week Veranstaltung am Campus das ganze Zeug hätte mitschleppen müssen. Stattdessen gings mit Katharina (wohnt auch jetzt dann in Parkwood) nach einem gemütlichen Frühstück zur Australia Fair um dort den Bus nach Parkwood zu nehmen.
Dort angekommen hab ich erstmal alles auf mein Sofa gepfeffert und mich gleich wieder fertig gemacht – da ich mich Johan verabredet hatte heute zur Feier des Tages (und der gefundenen Wohnungen) mal in Surfers Paradise vorbeizuschauen – Katharina und Sarah (die schon Samstag eingezogen war) haben sich dann uns angeschlossen – und somit gings dann mit dem Bus von Parkwood über Australia Fair mit Umstieg (wo uns auch Johan traf) nach Surfers Paradise. Keine Ahnung wo man ungefähr aussteigen sollte – einfach mal zufällig getan und was passiert? Alex, der im gleichen Flugzeug gesessen war stand direkt an der Bushaltestelle, hat uns dann auch gleich mit zum Strand begleitet.

Surfers Paradise gleicht irgendwie ein bisschen Miami Beach, also ziemlich viele Touristen und Bars usw., dafür war der Strand aber echt sauber – und sauheiß 😀
Nichtsdestotrotz haben wir uns erstmal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, das angenehm warme Wasser mit super Wellen genossen und einfach mal einen total entspannten Sonntagnachmittag gemacht!
Als wir dann genug von der Sonne hatten sind wir noch in Surfers Paradise selbst wie all die anderen Touristen durch die Gegend gelaufen (mit Photoapparat und Touri-Preis-Eiswaffel im Anschlag).

Zur Dinerzeit sind wir dann in einem Restaurant/Bar eingekehrt – die Mädels Pasta, Johan und ich haben uns das Angus-Steak reingezogen (Medium, Garlic Butter, awesome!). Nach einigem verweilen gings dann zurück zur Bushaltestelle, zurück nach Parkwood und schließlich nach Strandsachen auswaschen & aufhängen sowie duschen ins Bett.

Besondere Vorkommnisse:
Ich kann jetzt auf schwedisch fragen wie’s dir geht, dich fragen ob du (morgen) Frühstück am Bett haben willst (evtl. nützlich bei den schwedischen Study Abroad Studentinnen ;D), bis 10 zählen und “ich will diesen Teppich nicht kaufen” (aus der Paulaner Werbung, nützlich vllt nur bei IKEA) sagen.

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Nägel mit Köpfen

Da James schnell eine Zusage und mit dieser die Kaution haben wollte (verständlich bei der Flut an Studenten die gerade Wohnungen suchen) war das erste an diesem Tag also diese zu übergeben und damit alles Dingfest zu machen. Also gings mit dem ersten Bus der nach dem Aufstehen/Frühstück kam nach Parkwood. Bei Australian Fair (der Mall und auch Bushaltestelle) traf ich dann Sarah (Accomodation Bus Tour), die das 2. Zimmer von James genommen hatte und sogar wusste wo man raus muss (für mich als absoluten Orientierungsprofi war ihr Hinweis “du drückst einfach wenn er in Parkwood das erste mal rechts abbiegt” – das sollte sogar ich hinbekommen).
James ist ein wirklich sehr lockerer Vermieter, alles läuft bequem über Cash, sauber mit Quittung und wirklich einfach zu handeln. Lediglich ein Kissen musste ich mir noch besorgen.

Also zurück nach Southport, Johan kontaktiert und an der Public Library getroffen – und von da aus sind wir dann zu Australian Fair gebummelt, haben ein bisschen die Läden durchforstet (hier gibt’s nen Snowboardladen!) und haben dann schließlich einen Haushaltswarenladen gefunden der auch Kissen hatte.

Ich mit nachmittags schon mit einem ChuppaChups Lutscher rumgelaufen und hab später ein Eis gegessen – und darf mir seitdem ständig das “You Germane Are soooo into sweets” anhören :D). Nahe bei Australia Fair waren wir dann noch in einem Park nahe der “Rinne” – zwar Meer, aber noch ein Streifen Land davor – zum Salzwasser riechen hats aber schon gereicht! Und der Sicherheitsmann im Park war auch voll nett – und vor allem typisch australisch sehr gesprächig und freundlich =)

Da es echt schweineheiß war beschlossen wir nichts mehr zu machen als zum Hostel zurückzukehren und wenigstens einmal den Pool dort zu Abkühlungszwecken zu nutzen.
Tobi war auch wieder da (fertig von der Wohnungssuche), und da wir nichts eingekauft hatten sind wir kurzerhand zu Subway getingelt um als Dinner 1 Feet langes Sandwich zu verdrücken. Das wars dann aber auch schon mit Ausgang, bei allgemein sich einstellender Müdigkeit haben wir dann beschlossen am Pool zu chillen, bzw. Tobi ins Bett zu gehen. Wir haben dann noch mit Paul (einem Franzosen) zu dritt über Gott und die Welt gelabert, ja sogar das Sozial- und Schulsystem in Deutschland, Schweden und Frankreich – unsere Englischlehrer, wahrscheinlich allen voran Herr Gässler wäre vor Stolz geplatzt!!!

Das große Big Vibration Festival war dann auch aus, was sich dann ab 1 Uhr durch die etwas lauten heimkehrenden Leute bemerkbar machte – Zeit ins Bett zu gehen.

Der unglaublich lange erste Tag

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Freitag!
Der Flug ist vorbei, Ben der nette Australier hat mir noch seine Nummer aufgeschrieben (actually I don’t know where it is) und nach dem Gepäckförderband warteteten auch schon unser Fahrer und eine weitere Griffith Mitarbeiterin mit dem leuchten roten Griffith University Schild – ” ‘re you the guys going to Trekkers?”.
Mit Tobi und Sandra, einer weiteren Deutschen, fuhren wir dann zum Hostel, und obwohl ich wusste dass Australien metrisch ist hat sich der Fahrer eher nach Meilen pro Stunde bei den Speedlimit Angaben gehalten.
Ins voll besetzte Zimmer bin ich dann um 3.00 Uhr, hab still und leise noch Handtuch und Duschzeug rausgesucht und bin schließlich nach einem kurzen weniger kühlem Nass ins Bett gefallen.

Der Tag selbst kam mir so immens lang vor, schon fast mehr wie 2 Tage – nachdem ich beim Aufstehen meinen Room Mate Johan aus Schweden kennengelernt habe, welcher auch an der Griffith studieren wird und wie Tobi und ich auf Zimmersuche war, haben wir uns für nach dem Frühstück verabredet um gemeinsam zur Uni zu fahren. Johan ist schon seit einer Woche hier und war daher schon an der Uni – wodurch wir da auch leicht hinfanden – kannte aber weder den Accomodation Service noch hatte er eine Griffith Student ID, genau wie wir.

Zuerst gings also mal in die Verwaltung, wo wir endlich Emma Shield kennenlernen durften, danach gings direkt zur Anmeldung weiter, deren Schalter ein bisschen an die Amerikaeinreise erinnert haben – außer Fingerabdruck war die Prozedur die gleiche, allerdings bekamen wir dafür unsere Student ID in Scheckkartenform sofort ausgedruckt.

Johan!

Nochmals schnell überprüft ob sich keine unserer Vorlesungen überschneiden und schon gings ab Richtung Accomodation Service (für die Anrufe mussten wir uns natürlich noch ne australische Sim-Karte besorgen – Lebara war aus, daher hab ich jetzt mal übergangsweise helloMobile: +61 040 59 12 664). Jetzt kommt der Hammer: nachdem wir ein paar Appointments mit Vermietern gemacht haben und dann schließlich um 14 Uhr fahren konnte war der Bus voll mit 1 australischen Fahrer, 1 Finnen und sonst nur Deutschen – Mädels die ALLE in Deggendorf studieren, davon 2 aus Amberg und Cham – wie klein die Welt doch ist! 😀

Auf der Tour haben wir alle möglichen Häuser gesehen, von der abrissreifen Bruchbude für jedoch 150A$ pro Woche bis hin zu wirklich auch großen Häusern wie dem von James – dem ich nach kurzer Besichtigung sofort zusagte bei 130A$/Woche mit wirklich komplett sauberem Haus. Wir vereinbarten, dass ich nach der Tour zum ATM gehen und Geld holen würde und dann nochmal vorbeischauen um alles fest zu machen – da großes Interesse an den insgesamt 2 zu vergebenden Zimmern war. Tobias wollte zuerst das 2. nehmen, war sich dann aber unsicher und hat entschieden das Zimmer doch nicht zu nehmen. Wir sind dann zum Hostel zurück, wo wir Johan wieder trafen, welcher gerade seinen Mietvertrag unterschrieben hatte. Zur Feier des Tages wollten wir dann Pizzaessen, wir fanden aber nur eine Art Pizzaexpress mit horrenden Summen, deshalb wurde es dann ein 1 Feet Sub with Meetballs bei Subway – auch okay. Wir waren alle erledigt vom Tag – für Tobi und mich war es ja der erste – darum sind wir dann zum Hostel zurück. Johan und ich sind dann noch raus zum Pool und haben uns dort der Punch-Party angeschlossen und hatten noch einen schönen Abend (mit Regen dann sogar noch! aber nicht mal dann wird’s hier kalt…) mit den anderen Hostelleuten, von denen viele für das morgige Good Vibrations Festival gekommen sind (kostet aber leider 150A$ Eintritt). Nachdem ich dann noch von den Aussies den Spitznamen Wolfmother verpasst bekommen hab (übrigens von einem Aussie der meiner Meinung nach aussieht wie unser Mane!) wars dann schließlich doch Zeit für die Heia um 2, wohin ich mich nach einer schnellen Dusche dann auch dankbar begab.

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Dubai International Airport

den Nachtrag gibt’s erst jetzt, ich dachte erst 4 Stunden sind endlos, dabei verging die Zeit wie im Flug. Zuerst kam ich an, hab getestet ob WLAN ging und hab natürlich ICQ aufgemacht aufm iPhone – und gleich mal 9 Nachrichten auf einmal bekommen, totale Überforderung. Noch dazu musste ich mal wohin nachdem die letzten 50 min des Fluges von München aus in der Maschine die Waschbecken alle nicht mehr gingen – da kann man ja mal bis Dubai warten.
Danach hab ich mich erst mal in die Chillout-Area gepflanzt, dem Treiben so zugeschaut und mit ein paar von euch und auch mit daham ge-skype-t.
Im Anschluss hab ich mir 20€ bar in die arabische Währung (Rubel warens ned, irgendwas mit D…) wechseln lassen und beim MacDonalds meinen allerallerbesten BigMac gegessen (kein Scheiss! und das in Saudi-Arabien! :D).
Danach bin ich noch ein bisschen durch den Flughafen gebummelt, kommt einem vor wie Tschechei und Oberpollinger gleichzeitig, nur endlos größer.
Am Gate hab ich dann auf Tobi gewartet, der aber noch nicht da war. Stattdessen hab ich eine Schweizerin, Sven (Southbank Campus, Film School), Katharina (Gold Coast Campus, Business), und Tobi (Gold Coast Campus, Medienwissenschaften) kennengelernt – Tobi und ich hatte sogar im Facebook schon miteinander geschrieben, haben wir dann etwas später geschnallt. Bis zum Boarding war noch eine Stunde Zeit, außerdem haben wir festgestellt dass wir noch eine Zwischenlandung in Singapur haben, was wieder neu war.
Als dann schließlich Tobi kam meinte der er geht jetzt duschen – wer mich kennt weiß dass ich bei sowas sofort dabei bin, ich hab sogar danach gesucht, nix gefunden ghabt. Jedenfalls sind wir zu zweit von der netten Reinigungskraft mit ca. 30 Paper-Towels pro Nase in die Dusche gehüpft – was nach der Autofahrt, dem 6-Stunden Flug und der schwülen Dubai Ankunft echt gut tat.
Danach gings auch relativ zügig an Board, ich konnte nur noch schnell die Fotos hochladen, für einen Eintrag hats nicht mehr gereicht – dafür gibt’s dann umso mehr!
Im Flugzeug (wir haben am Eingang noch hinbekommen dass wir wenigstens beinahe alle beieinander sitzen) konnte ich noch Platz tauschen und sitze jetzt gerade mit Sven wieder in einer Notausgangsitzreihe – der Fensterplatz wurde mit Ben gefüllt, einem waschechten Australier!
Der quatscht gerne, der Akzent ist auch echt (fast) immer gut verständlich, wenn alle Australier so sind wird des wirklich lustig! Es is jedenfalls Einiges passiert (Dosen-Basketball in den Mülleimer in der Nähe oder ich zu doof zum Cookies aufmachen, …).
Und das beste – es hat echt jeder Sitz Strom – awesome! mein MacBook braucht etz noch 35min, dann isses wieder voll hrhr^^
Als Zeitvertreib bin ich am Coden, Filme guggn zieht irgendwie gar ned.
Ich schätz ab Singapur wirds dann irgendwann mal Dr. House, oder zur Abwechslung mal schlafen (gerade isses 3Uhr früh bei euch, draußen isses aber hell, in Singapur isses schon 10 Uhr morgens – wir landen um 14 Uhr glaub ich da).
Soweit aus dem Flugzeug (bzw Singapur wenn das hier hochgeladen wird)!

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